For 91 Days – Zwei Reiseblogger, ihre Bücher und ihre Welt

Zwei digitale Nomaden, die ich auf Steemit kennengelernt habe, sind es absolut wert, dass man auf ihre Tätigkeit als Travelblogger und ihre Bücher hinweist. Sonst schreiben immer sie von ihren Erlebnissen, dieses Mal aber schreibt eine Bloggerin über sie!

DIE BLOGS UND E-BÜCHER SIND IN ENGLISCHER SPRACHE GESCHRIEBEN!

Die Autoren

Michael Powell stammt aus Minnesota beziehungsweise Ohio, Jürgen Horn ist aus Deutschland (Darmstadt) und lernte seinen Partner während seiner Ausbildung in den Vereinigten Staaten kennen.

Michael studierte Spanisch und genoss eine akademische Computerausbildung. Jürgen ist ausgebildeter Fotograf. Mit diesen Vorkenntnissen sind die beiden wie geschaffen, gemeinsam die Welt zu bereisen und ihre Erlebnisse zu dokumentieren. Und das tun sie auch. Nun schon seit sieben Jahren! Konsequent verbringen die beiden an jedem erwählten Ort 91 Tage, was in etwa drei Monaten entspricht.

Vom Blog zum Ebook

Zunächst entsteht ein Reiseblog. Dieser wird zum E-Book ausgearbeitet und mit einem alphabetischen Index und einem Index nach Kategorien versehen. Es kann auch online gelesen werden, was sinnvoll ist. Wer ein For 91 Days-E-Book erwirbt, bekommt jedoch weit mehr als nur ein Buch mit schönen Fotos. Jede Menge Links führen zu weiteren nützlichen Informationen.

In ein Buch kann nur eine Auswahl von Bildern aufgenommen werden. Die Autoren stellen dem Leser aber die gesamte Bildergalerie zum jeweiligen Buch mit einem Link zur Verfügung. Blau gefärbte Links im Buch führen zu weiteren sehenswerten Fotos und fallweise zu einem Video, das den Bericht aufwertet, sowie zu ergänzenden Informationen. Externe Links sind an ihrer grünen Farbe erkennbar.

19 Länder sind bereist

Bisher hielten sich die beiden Autoren in folgenden Ländern auf: Bolivien, Buenos Aires (Argentinien), Busan (Südkorea), Curaçao (Niederlande), Hanoi (Nordvietnam), Island, Idaho (USA), Istanbul (Türkei), Lissabon (Portugal), Mazedonien, Montreal (Kanada), Oviedo (Südspanien), Palermo (Sizilien), Saigon (Südvietnam), Savannah (Georgia, USA), Sri Lanka,Tokyo (Japan), Yucatán (Mexiko) und Valencia (Ostspanien), wobei Valencia die Stadt ist, in der sie sich nun zwischen ihren Reisen aufhalten, gewissermaßen als Fixpunkt ihres freiwilligen Nomadentums. Bisher sind es insgesamt 19 Stationen, die sie gemeinsam bereisten.

Inhalt der Bücherserie

Die For 91 Days-Bücherserie ist kein Reiseführer im üblichen Sinn, sondern will eher als Aneinanderreihung von Begebenheiten verstanden werden, die die Eindrücke der Autoren von ihrem Aufenthaltsort schildern. Man kann auch von Reiseerinnerungen sprechen.

Die E-Books enthalten selbstverständlich alles, was ein Reisender sich an Informationen über sein geplantes Reiseziel erhofft: kulturelle Informationen, weltliche und religiöse Sehenswürdigkeiten, Historisches, Kunst, Kulinarisches und Lokalempfehlungen, Shopping, Ausflüge, Parks und allerlei Besonderheiten. Bücher dieser Reihe sind auch für Menschen zu empfehlen, die keine Reise dorthin planen, sondern nur gut informiert werden möchten.

Die darin enthaltenen Fotos sind so, wie man sich gute Reisefotos vorstellt. Schon die ersten Zeilen überzeugen, dass hier hochwertiger Inhalt geboten wird und man sich nicht mit Plaudereien langweilt. Was mich so verblüfft: sofort taucht man ein, man beginnt also zu lesen und ist schon am Reiseziel. Kein unnötiges Wort über die Anreise oder Reisestrapazen. Es geht an Ort und Stelle los.

Unterhaltsam und informativ

Ich habe ja mit dem flüchtigen Lesen zweier Bücher sozusagen erst an der Oberfläche gekratzt, aber der angenehme Ton und die offensichtliche Begeisterung der Autoren ist überzeugend. Der Schreibstil ist immer leicht, elegant und freundlich, auch wenn es um um ernstere Themen geht. Auch gefällt mir die dezent-humorvolle Art.

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Tokio und Saigon

Ich habe zwei Bücher der For 91 Days-Reihe vor mir. Das eine handelt von einer Stadt, die ich vor kurzem besuchtem und das andere von einer, die ich bald besuchen möchte. Der Vergleich interessierte mich, denn es ist anders, ob man an einem Ort selbst bereits war oder ihn nur vom Hörensagen kennt.

Das Leben und Treiben in Saigon und meine Landausflüge in Südvietnam, insbesondere im Mekong Delta, habe ich ähnlich erlebt und kann daher bestätigen, dass „For 91 Days in Saigon“ eine zutreffende Beschreibung der aufstrebenden Stadt und ihrer Umgebung ist.

Hinsichtlich „For 91 Days in Tokyo“ habe ich einen anderen Zugang. Dort erwartet mich eine langjährige Brieffreundin. Daher habe ich mich gerade in letzter Zeit eingehend mit Tokio befasst. Auch hier kann ich feststellen: klar, informativ und hilfreich und somit ideal. wenn man sich einen Überblick verschaffen möchte un Anregungen und Tipps zugleich.

In beiden Fällen stieß ich sowohl auf Vertrautes als auch auf Neues. Beides sind Bücher, in denen man immer wieder schmökern kann. Mit den Erweiterungen durch Links ist der Informations- und Unterhaltungsgehalt weit größer, als man beim Kauf vermuten würde.

Ich überlegte mir schon, ob ich mich nicht künftig bei meiner Reiseplanung an die For 91 Days-Büchern halten sollte, also Regionen bereise, für die es schon Bücher von Mike und Jürgen gibt…

In jedem Fall wäre das jeweilige For 91 Days-Buch meine allererste Anschaffung. Kurz vor der Reise würde ich mir zusätzlich einen der üblichen Reiseführer mit einer Landkarte und ein wenig Vokabular besorgen. Ich gebe zu, ich bin in der Ära geboren, als es noch keine Home-PCs gab. Daher habe ich gern ein richtiges Büchlein dabei. Das For 91 Days-Buch würde auf meinem Smartphone und meinem Laptop mitreisen.

Warum ich mir wünsche, dass die beiden Autoren ganz viele Leser um sich scharen?

Mich haben drei Erlebnisse so berührt, dass ich zum absoluten Fan der beiden geworden bin:

Erstens fiel mir Jürgen, der Fotograf, sowohl in der Steemit- als auch in der Sola-Community als ganz besonders geistreich, bemüht, liebenswürdig, humorvoll und zuverlässig auf. Von den Büchern wusste ich damals noch gar nichts. Zweitens brach mir die Geschichte von der Rettung der kleinen Katze in Istanbul fast das Herz.

Drittens stand ich dank einem brillanten For 91 Days-Video vor kurzem auf der Starlight Bridge in Saigon, von deren Existenz ich aus unerfindlichen Gründen noch keine Ahnung hatte. Wenn man sich dieses Video auf einem guten Bildschirm ansieht, hat man wirklich das Gefühl, dort zu sein, die Luft über dem Fluss zu atmen.

All das lässt mein Herz höher schlagen.

Mein Entschluss steht fest: Es bleibt ganz gewiss nicht bei diesen beiden Büchern.

Ich wünsche Jürgen und Mike alles Gute weiterhin und ihren Lesern viele weitere For 91 Days-Berichte.

http://for91days.com/for-91-days-e-books/

 

Facebook https://www.facebook.com/for91days/

fa922852bc

Steemit: https://steemit.com/@for91days

 

 

Englischsprachige Erstveröffentlichung:

https://steemit.com/travel/@martinamartini/for-91-days-two-travel-bloggers-and-steemians-their-books-and-their-world

 

 

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