Mundart anders – die Brüder Gigacher

10 10 2016 Bernhard Gigacher lebt im Burgenland, stammt aus Mittelkärnten, nicht etwa aus Mittelerde… Aber Mittelkärnten ist wohl auch ein Boden für ungewöhnliche Fantasieliteratur. Mit mittelalterlichen Versmaßen und basierend auf heimischen Überlieferungen hat der gelernte Betriebswirt ein Gedichtebuch in Mundart verfasst….

Die folgenden Informationen verdanken wir den Textquellen Kulturportal GAILTALNETZ und Gailtaler Akademie  für Genuss und Lebenskunst (Näheres siehe unten)..

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Dkfm. Bernhard Gigacher ist verheiratet und Vater von zwei Söhnen. Er besuchte die Volksschule und Hauptschule in Straßburg/Gurktal und die HAK in Althofen. Die Reifeprüfung legte er am Bundesgymnasium für Berufstätige in Klagenfurt ab. Er studierte BWL in Klagenfurt und Wirtschaftswissenschaften in Hagen (Deutschland). Der Autor wohnt in 2491 Steinbrunn im Burgenland (in der Nähe von Eisenstadt). Seine Veröffentlichungen erfolgen in Zusammenarbeit mit seinem Bruder Joachim Gigacher, der in Deutschland wohnt (Quelle: https://gailtalnetz.wordpress.com/kunst-musik/literatur/literaten/bernhard-gigacher/) Info/Kontakt zum Autoren: http://www.tintnfasle.at

Dipl.-Betrw. Joachim Gigacher hat nicht nur zu den ersten beiden Gedichtebänden Von de Zoogl und A soane Zoggl! Mundarttexte beigesteuert, sondern auch die Illustrationen beigesteuert. Er ist beruflich mit der Kunst des Buchdruckens vertraut, denn er ist gelernter Offsetdrucker und Betriebswirt (Quelle: https://gailtalnetz.wordpress.com/kunst-musik/literatur/literaten/bernhard-gigacher/joachim-gigacher/

Ja, mehr Biografisches war bisher nicht herauszufinden, und die scheuen Künstler zeigen sich „nicht leicht einmal“ auf Fotos und lassen ihre Werke für sich sprechen. Aber hier ist ein Zeitungsbericht mit einem Foto von Bernhard Gigacher: http://www.tintnfasle.at/single-post/2016/03/09/swar-zwegn-dar-Zeitung – In diesem (hochdeutschen!) Artikel erklärt Bernhard Gigacher seine Beweggründe, die in diesem Zusammenhang lesenswert sind.

Im gewichtigen und sehr ansprechend gestalteten Buch „Aus’n Tintnfaßlan“ wimmelt es nur so von Drachen und Rittersleuten, die Joachim Gigacher gezeichnet und gemalt hat. Auf ca. 300 Seiten kann man sich mit großem Staunen und viel Geduld durch die Verse von Bernhard Gigacher in Mittelkärntner Dialekt arbeiten.

Die Zielgruppe sind eindeutig LeserInnen, die das Ungewöhnliche suchen. Die Liebe zur Heimatsprache, die die beiden Brüder verbindet, trifft sicher auch auf Resonanz der Bewohner ihrer alten Heimat und fasziniert vermutlich auch viele AuswandererInnen. Auch wenn‘ sogar für Menschen, die mit diesem Dialekt vertraut sind, keine einfache Kost ist.

Beeindruckend ist wohl auch der Mut für ein solches Unterfangen. Mit Fug und Recht können die Brüder Gigacher von sich behaupten, dass sie etwas ganz und gar Einzigartiges geschaffen haben!

Hier geht es zu den Rezensionen der beiden kleineren Gedichtebände und des großen Gedichtebandes „Aus’n Tintnfaßlan“ (verfasst von der Gailtaler Santonino-Akademie):

Von de Zoggl, Gedichte in Kärntner Mundart von B. und J. Gigacher und A soane Zoggl! Gedichte in Kärntner Mundart, Gurktaler Mundart, von B. und J. Gigacher, erschienen im Eigenverlag

https://gailtalakademie.wordpress.com/mehr/rezensionen/die-zoggl-buecher/

Aus’n Tintnfaßlan, ein 290 Seiten starker Bildband mit Texten in Reimform, Kärntner Mundart, Gurktaler Mundart, Texte von Bernhard Gigacher, lllustrationen von Joachim Gigacher, erschienen im Eigenverlag, Mai 2015

https://gailtalakademie.wordpress.com/mehr/rezensionen/ausn-tintnfasslan/

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